Kurzprofil

Die Neurologische Klinik stellt seit ihrer Gründung im Jahre 1992 die stationäre Versorgung von Patienten mit neurologischen Erkrankungen am St.-Marien-Hospital Lünen sicher. Grundlage der Patientenversorgung sind die gültigen medizinischen Standards, wie sie in den Leitlinien der Fachgesellschaften niedergelegt wurden.

Um wissenschaftlich fundierte, differenzierte und individuell an den Bedürfnissen der Patienten orientierte Behandlungskonzepte durchführen zu können, strebt die Neurologische Klinik sowohl die Umsetzung des aktuellen Wissensstandes im eigenen Fachgebiet als auch eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit in der Betreuung ihrer Patienten mit anderen bettenführenden Kliniken und Funktionseinheiten bzw. -diensten des Krankenhauses sowie mit auswärtigen Kooperationspartnern an.

Die Neurologische Klinik hat für die Standards in der Multiple Sklerose-Behandlung die Auszeichnung der Deutschen Multiplen Sklerose Gesellschaft (DMSG) e.V. als "Anerkanntes MS-Zentrum" zum 01. Oktober 2010 als Akutklinik erhalten.

Organisationsstruktur

Der Chefarzt der Klinik und die Oberärzte sind Fachärzte für Neurologie. An der Klinik sind weitere Ärzte in Weiterbildung (Assistenzärzte) sowie nicht-ärztliche  Mitarbeiter mit entsprechenden Qualifikationen im medizinisch-technischen Dienst (gemeinschaftlich mit der Neurochirurgischen Klinik) und im Sekretariats- und Schreibdienst tätig.

Visite-Gespräch

Die neurologische Fachkompetenz ist rund um die Uhr durch den ärztlichen Bereitschaftsdienst und die fachärztliche Rufbereitschaft gewährleistet. Eine enge interdisziplinäre Kooperation in der Patientenbetreuung existiert insbesondere mit den Medizinischen Kliniken, der Neurochirurgischen Klinik, der Gefäßchirurgischen Klinik und der Geriatrischen Klinik, der Psychiatrischen Tagesklinik des Westfälischen Zentrums für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik Dortmund sowie den niedergelassenen Konsiliarärzten für HNO-Heilkunde, Augenheilkunde und Dermatologie, in besonderen Fällen auch mit universitären Einrichtungen und umliegenden Krankenhäusern.

Es werden regelmäßig Konsiliaruntersuchungen für die anderen Kliniken des Hauses, das St. Christophorus-Krankenhaus Werne, sowie gelegentlich für andere Krankenhäuser der Umgebung durchgeführt.

Die Behandlung wird grundsätzlich stationär durchgeführt, es besteht aber auch die Möglichkeit einer vorstationären Behandlung (bei Vorliegen einer Krankenhauseinweisung durch einen niedergelassenen Arzt). Ambulante Behandlungen sind nur als dringende Notfallbehandlungen, bei Selbstzahlern und im Rahmen des berufsgenossenschaftlichen Heilverfahrens (auf Überweisung eines Durchgangsarztes) möglich.