Kurzprofil

Wir versorgen

einen weit überregionalen Einzugsbereich, der den Kreis Unna, die Stadt Dortmund sowie weite Bereiche des Münster- und Sauerlandes einbezieht.

Diesen Erwartungen an eine neurochirurgische Klinik unserer Größenordnung entspricht eine umfangreiche zeitgemäße diagnostische und therapeutische Ausstattung.

Wir behandeln

Erkrankungen des Gehirns, des Rückenmarks, der Körpernerven, des Schädels und der Wirbelsäule. Das heißt, das ganze neurochirurgische Fachgebiet, bis auf die sogenannten funktionellen Eingriffe (z.B. bei Epilepsie, Parkinsonsyndrom etc), wird von uns abgedeckt.

Dabei behandeln wir operativ und nicht-operativ, medikamentös und physikalisch.

Wenn operiert werden muss, folgen wir minimal-invasiven und mikrochirurgischen Prinzipien.
Pro Jahr werden etwa 3.000 Patienten stationär sowie ambulant untersucht und behandelt, und 950 Operationen durchgeführt.

Zu uns kommen

  • Patienten mit Tumoren des Gehirns und Rückenmarks, mit Raumforderungen der umgebenden Strukturen an Schädel oder Wirbelsäule und der Körpernerven
  • Patienten mit Blutungen, Gefäßmissbildungen und Hirnwasserzirkulationsstörungen (Hydrocephalus internus)
  • Schädel-Hirn-Verletzte und Mehrfachverletzte (sogenannte Polytraumen), die erforderlichenfalls gemeinsam mit den Kollegen der Unfallchirurgie versorgt werden
  • Weiter kommen Patienten zu uns, die unter degenerativen Erkrankungen im Bereich der Wirbelsäule zu leiden haben: Die "elende" Bandscheibe, der enge Wirbelkanal, und Arthrosen der kleinen Wirbelgelenke bedingen hartnäckige Beschwerden, die den Patienten regelmäßig zu uns führen. Wenn nötig, werden entlastende, wiederherstellende, aufrichtende und stabilisierende Eingriffe durchgeführt. Alle Abschnitte der Wirbelsäule werden erfasst
  • Und schließlich die sogenannten Peripheren Nerven (Nerven des Körpers): Engpass-Syndrome (wie das Carpaltunnel- und Ulnarisrinnen-Syndrom), verschiedenste Tumoren, aber auch Verletzungen der Körpernerven (z.B. vollständige oder teilweise Zerreißungen) gehören zu unserem Aufgabenspektrum.

Organisationsstruktur

Das Ärzteteam der Neurochirurgischen Klinik

Das Team

Die Klinik wird geleitet von Chefarzt Dr. med. R. Harre, der durch drei Oberärzte und fünf Assistenzärzte unterstützt wird.

Neben seinen vielfältigen Aufgaben und Pflichten im Rahmen der Patientenversorgung auf stationärer oder ambulanter Ebene, im OP oder der Notaufnahme, wo neurochirurgische Behandlungen aller Kategorien und Spezifikationen erbracht werden, ist Dr. med. Harre in verschiedenen Gremien der mittleren und gehobenen Führungsebene des Hauses tätig.
So begleitet er regelmäßig die täglich wiederkehrenden, klinikinternen Konferenzen, arbeitet in der Arzneimittel-Kommission mit, ist Mitglied der Hygiene-Kommission und nimmt regelmäßig an den monatlichen Konferenzen der Chefärzte und Klinikleitung teil.
Aufgaben dieses Umfangs aber lassen sich nur bewerkstelligen, weil seine MitarbeiterInnen im ärztlichen und pflegerischen Bereich ebenso wie die Damen des Sekretariats tatkräftig und beständig Unterstützung leisten.

Dabei wird Wert auf Teamgeist und Kollegialität gelegt!

Die Stationen

Unsere Station B7 im Bettenhaus der Klinik wird geleitet von Frau Berger-Mohr und der Stellvertretung Frau Wengrzik, die mit ihren Pflegekräften überall dort Hand anlegt, wo es erforderlich ist. 32 Patienten werden von ihnen rund um die Uhr versorgt, betreut und gepflegt. Der Patient / die Patientin kann sich auf dieses Team verlassen und findet dort immer Rat und Hilfe.

In der interdisziplinär geführten, operativen Intensiv-Station stehen 14 Betten zur Verfügung. Davon können fünf Betten – bei Bedarf auch mehr - durch die Neurochirurgische Klinik belegt und versorgt werden. Der leitende Arzt dort ist Prof. Dr. med. W. Wilhelm, der Chefarzt der Klinik für Anästhesiologie und Intensivmedizin, übrigens einem ausgewiesenen Spezialisten auf neurointensivmedizinischem Gebiet.

Tägliche gemeinsame Visiten auf der Intensiv-Station werden durch einen der Intensiv-Station fest zugeteilten neurochirurgischen Assistenten ergänzt.

Wie erreichen Sie uns:

Unsere Patienten werden uns in der Regel zugewiesen (mit "Überweisungsschein") und zunächst wie in einer ganz normalen Praxis empfangen, untersucht und behandelt. Jetzt wird entschieden, ob weitere Diagnostik erforderlich ist, eine Operation oder eine konservative Behandlung.

Notfälle dagegen kommen rund um die Uhr über die Notaufnahme unseres Hauses zu uns, sie treffen dann immer einen neurochirurgischen Assistenten an, der untersucht, berät und bei Bedarf alle weiteren Schritte veranlassen wird.

Allgemeines

Betten: 37
davon Intensivbetten: 5

stationäre Patienten: ca. 1.100 pro Jahr