Kurzprofil

Die Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie am St.-Marien-Hospital Lünen versteht sich als zentraler Leistungserbringer für eine zeitnahe und patientenschonende radiologisch-bildgebende Diagnostik für alle Patienten des Klinikums. Aufgrund der zentralen Position im Versorgungsauftrag des Hauses wird einer umfassenden radiologischen Diagnostik mit rascher Kommunikation der Untersuchungsergebnisse große Bedeutung beigemessen. Dies wird unterstützt durch eine vollständige Integration von Radiologie-Informationssystem (RIS) und digitalem Bildarchiv (PACS), welche die radiologischen Bilder und zugehörigen Befunde den zuweisenden Ärzte für die anstehenden Behandlungsentscheidungen unmittelbar zur Verfügung stellen.

Neben dem Einsatz aller gängigen konventionell radiologischen Untersuchungsmethoden mit Hilfe von dosissparenden digitalen Aufnahmetechniken liegen besondere Akzente auf einem differenzierten und leitlinien-orientierten Einsatz moderner Schnittbildverfahren wie Magnetresonanztomographie (MRT) und Computertomographie (64-Zeilen CT).

64-Zeilen CT

Über die Durchführung von Untersuchungen zur diagnostischen Abklärung und Differenzialdiagnose unklarer Krankheitsbilder hinaus fallen der klinischen Radiologie in zunehmendem Maße auch beratende Aufgaben hinsichtlich der optimalen Auswahl spezieller Untersuchungs- und Behandlungsverfahren zu.
In enger interdisziplinärer Kooperation mit den Kliniken des Hauses bietet die Abteilung ein weites Spektrum interventioneller Behandlungsverfahren sowohl auf dem Gebiet der allgemeinen Radiologie als auch der Interventionellen Neuroradiologie, z. B. bei Gefäß- und Tumorerkrankungen des zentralen Nervensystems an. Mit Hilfe dieser bildgesteuerten Therapiemaßnahmen lassen sich unter Einsatz von dünnen Kathetern und Spezialinstrumenten in zunehmendem Maße Krankheiten auf schonende Weise behandeln oder in Kombination mit anderen Therapien bessere Ergebnisse erzielen.

Die Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie ist mit seinem diagnostischen und interventionell-therapeutischen Potential eingebunden in die verschiedenen am Haus etablierten Zentren wie das Brustzentrum Unna-Lünen, das Interdisziplinäre Neurozentrum und das Interdisziplinäre Tumorzentrum Lünen-Werne. Darüber hinaus kommt ihr eine zentrale Bedeutung in der Akutversorgung polytraumatisierter Patienten zu.